Professionelle und langfristige Suchmaschinenoptimierung aus der Landeshauptstadt von Sachsen

Willkommen bei der Agentur für Suchmaschinenoptimierung für Dresden und Sachsen

Wir kümmern uns um die Verbesserung Ihres Rankings in Suchmaschinen. Ausgehend von einer gründlichen Analyse der für Ihre Website interessanten Suchbegriffe werden dann Maßnahmen auf Ihrer Website und auf anderen Webseiten getroffen. Es kommen nur Methoden zum Einsatz, die von Google und Bing empfohlen sind – und nicht Gefahr laufen, eine Bestrafung oder Abwertung zu riskieren.

Dez 19

Wie wirken sich Social Signals auf das Ranking aus?

Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Google werden immer mehr sozial. „Social Signals“ verbessern das Ranking einer Webseite und sorgen für mehr Traffic. Vertreter der beiden Suchmaschinen Bing und Google standen für Fragen zur den Auswirkungen von Social Signals zur Verfügung und antworteten mit interessanten Informationen.

Danny Sullivan, der SEO-Experte von Searchengineland.com hatte die Vertreter der bekannten Suchmaschinen Bing und Google befragt. Thema war die Auswirkung von Social Signals in Bezug auf die soziale Suche (Social Search). Diese bei Google unter dem Namen Realtime Search bekannte Suche zeigt die Suchergebnisse in Echtzeit an. Messungen der Social Signals durch SEO- oder Social-Media-Tools sind für Rankings bei Google relevant. Mehr als 200 Rankingsignale bestimmen die Position einer Webseite in den Suchergebnissen. Nicht jedes dieser Signale kennen wir. Der wichtigste Rankingfaktor ist die Backlinkstruktur. Doch dabei zählt Qualität mehr als Quantität im Gegensatz zu früheren Zeiten. PageRank, Meta-Tags, Anchor-Text sind ebenfalls Signale die das Ranking mit bestimmen. Relativ neu dazugekommen sind die Social Signals oder die Autorität einer Person. Der SocialRank ist ein junger Ansatz, der sich zukünftig noch stärker auf die Positon einer Webseite bei Google auswirken könnte.

Bei diesem Wert wird eine Messung von Kontakten einer Person bei sozialen Netzwerken durchgeführt. Auch die Aktivitäten sowie die Autorität und die Menge der Freunde beeinflussen den SocialRank. Solch eine Messung wird bei Klout.com eingesetzt. Diesem Netzwerk sagt man auch den Namen „Schufa fürs Web“ nach. Das Maß bei Klout.com nennt sich Klout Score. Barack Obama hat einen Wert von 99 bei Klout und erreicht dort somit den fast höchsten Bekanntheitsgrad den man überhaupt haben kann. Das soziale Umfeld wird bei der Berechnung des SocialRank, was derzeit nur ein Ansatz ist unter die Lupe genommen. Soziale Strukturen (Umfeld) mit Informationen aus Twitter, Facebook, Google+ und anderen Social Media werden mit in die Berechnungsgrundlage einbezogen. Analog zu Googles PageRank wurde der SocialRank ins Leben gerufen.

Fragen & Antworten der Suchmaschinen Bing und Google:

Wie wirkt sich das Teilen eines Twitter Links aus?

Bing sagt:
Bei uns wird berücksichtigt wie oft Links getwittert oder retweetet werden. Auch die Autorität des Twitter-Nutzers, der den Link teilt wird gewertet.

Google sagt:
Nur in wenigen Fällen ziehen wir diese Signale von Twitter mit heran, aber nicht für alle Ergebnisse der allgemeinen Suche.

Wenn ein Artikel retweetet oder häufig bei Twitter genannt wird, zählen Sie, dass als Signal?

Bing:
Die Autorität der Leute, die jemandem folgen und vor allem die Anzahl der Follower können sich etwas, aber nur wenig auf die regulären Suchergebnisse auswirken. D.h. wenn „best match relevancy“ verwendet wird, spielt die Autorität einer Person eine entscheidende Rolle. Die Sortierung dieser Ergebnisse erfolgt auch nach Relevanz.

Google:
Es wird schon als Signal gewertet und das auch für organische- sowie das News-Ranking.

Berechnen Sie die Autorität von jemandem der Tweets postet?

Bing:
Ja, die Autorität von bekannten Persönlichkeiten, Personen des öffentlichen Lebens oder Verlagen.

Google:
Ja, die Qualität eines Autors wird berechnet. Wir wissen aber nicht, wer jemand im realen Leben ist.

Berechnen Sie die Person mit ein in das Teilen von Tweets?

Bing:
Ja.

Google:
Wir verwenden  dies als Signal, das vor allem bei den “Top Links” der Google Realtime Search. AutorRank ist unabhängig von PageRank, aber es wir derzeit nur in wenigen Fällen in der gewöhnlichen Web-Suche verwendet.

Haben Sie verfolgen Links innerhalb von Facebook geteilt, entweder durch persönliche Wänden oder Fan-Seiten?

Bing:
Ja. Wir schauen auf Links geteilt, die als “Jedermann” und Links von Facebook Fanpages gemeinsam markiert werden.

Google:
Wir behandeln Links auf Facebook Fan-Seiten die gleichen freigegebenen wie behandeln wir tweeted Links. Wir haben keine persönlichen Wand Daten von Facebook.

Versuchen Sie, die Autorität von jemandem auf Facebook zu berechnen?

Bing:
Wir tun dies nicht auf Facebook. Auf Facebook, bekommen wir nur, was in der Öffentlichkeit erscheint. Nur Updates und Dinge, die Sie für jedermann als sichtbar gepostet haben. Wir bekommen nicht alles mit, was nur mit Freunden geteilt wird, so dass wir nicht wissen, wie aktiv Sie auf Facebook sind.

Google:
Wiederum ist die Behandlung das gleiche wie bei Twitter. Und wir haben keine persönlichen Daten von Facebook.

Berechnen Sie einen Link höher, wenn eine Person mit hoher Autorität ihn teilt?

Bing:
Wir können sagen, wenn etwas Qualität hat, was auf Facbook durch den Einsatz von Twitter geteilt wurde. Wenn die gleiche Verbindung in beiden Orten genutzt wird, ist es wahrscheinlicher.

Google:
Genau wie bei der Bewertung von Twitter.

Mehr Infos zum Thema finden Sie unter http://www.dirkschiff.de/blog.

Über den Autor:

Dirk Schiff ist Gründer der SEO und Social Media Agentur DirkSchiff.de und Autor der Bücher Social SEO und Geheimnis SEO.

Okt 29

Konferenz und Networking beim SEO-Day 2012

Nachdem wir im letzten Jahr aus Zeitgründen leider nicht dabeisein konnten, haben wir in diesem Jahr unseren Head of SEO nach Köln zur Weiterbildung und zum Networken geschickt. Die mittlerweile ausreichend vorhandenen Recaps und mitunter sogar Folien geben schon einmal ein gutes Bild von den fachlichen und auch menschlichen Aspekten des diesjährigen SEO-Days.

Daher hier nur in Kurzform:

  • Anreise über die Autobahn aus Dresden in etwa 5 Stunden
  • Einchecken und Duschen im Hotel – dann auf zum offiziellen Kickerturnier im Clusterhaus. Danke an Rankingcheck für die pikanten Currywurst und die diversen Kölsch. Leider haben wir unseren Tischkicker in der Agentur noch nicht so lange und sahen keinen Stich :|
  • am nächsten Tag auf zum Stadion, Auto abgestellt und die Anfangsbegrüßung schon von außen gehört. Also schnell eingecheckt um nicht alles zu verpassen. Hat schon eine besondere Athmosphäre so ein Stadion. Auch die Konferenzräume waren keine Räume an sich, sondern hatten Lobby-Café-Charakter mit Blick nach außen oder aufs Spielfeld. Sehr entspannt.
  • die Learnings waren – ganz grob heruntergebrochen – geilen Content anbieten und diesen Seeden um Links und soziale Signale zu erhalten. Gut – das war uns schon vorher klar – aber es ist wertvoll diese Herangehensweise mal von anderen Augen beleuchtet zu sehen und man konnte aus jedem Vortrag noch ein Detail, ein Wörtchen oder einen Zusammenhang mitnehmen, der den Mehrwert für Vollzeit-SEOs schafft, um ihre Prozesse und Denkweisen zu schärfen und zu erweitern.
  • sogar 5 Leute aus Dresden getroffen – auch solche, die man nicht beim Online-Marketing-Treff Dresden sieht
  • ansonten auch wieder ein paar neue Gesichter kennengelernt – und mit diesen geplaudert. Bin gespannt, wen man davon dann in einem Monat auf der SEOkomm wiedertrifft.
  • Leider bin ich aufgrund der langen Autofahrt direkt nach dem Allstar-Panel wieder nach Dresden gedüst und habe mir das Abendessen und die Parties im Stadion sowie im Club nicht geben können. Schade – kann man doch hier noch ungezwungen weiterplaudern und -networken. Aber auf der SEOkomm gibt es keine Ausrede – da sind wir ja mit dem SEO-Bus am Start :]

Hier noch zum Weiterlesen ein paar weitere Dutzend Recaps der Szene:

Folien zum Nacharbeiten:

 

Feb 9

Gedanken zu SEO-Planung und -Preisen

Da die Disziplin Suchmaschinenoptimierung mittlerweile ja zu jedem Webprojekt gehört und angefragt wird, macht man sich als Dienstleister natürlich seine Gedanken, wie man den Prozess im Sinne der Produktivitäts- und Zufriedenheitssteigerung optimieren kann.

Zwei interessante Blog-Beiträge gab es dazu allein diese Woche:
Einmal ein Referat über Kostenfaktoren der Suchmaschinenoptimierung von Jakob Zogalla. Hier kommt der Punkt zum Tragen, den wohl jeder von uns bereits erlebt hat. Dem Kunden ist eigentlich nicht klar, wie viel Zeit ernsthaftes und nachhaltiges SEO in Anspruch nimmt. Da wird – natürlich aus Unwissen – gern mal schnell gefragt, was SEO kostet. Im besten Fall kennt man bei dieser Anfrage bereits die Domain um die es eigentlich geht ;) Wenn man dann – mittlerweile mit ausformulierten und geringfügig angepassten Textbausteinen – antwortet, wie man vorgehen würde und wie der grobe Fahrplan aussehen muss, bekommt man gern mal – wenn überhaupt – eine Antwort, dass das teurer ist als gedacht. Was dabei dem potentiellen Kunden übermittelt werden sollte, ist der Investitionscharakter dieser Maßnahmen.

Es wird hier vomLaien schnell übersehen, dass der SEO-Voodoo, der mal eben über die betreffende Website gestreut werden soll nicht oder nur bedingt funktionieren kann. Das geht los bei einer jahrelangen Ausbildung und Schärfung der eigenen Kenntnisse, geht über eine fundierte Analyse der Website und des jeweiligen Themas mit geeigneten Mitteln und Tools bis hin zum Projektmanagement inklusive Kundenschulung und Controlling.

In größeren SEO-Projekten ist es auch wichtig, alle beteiligten Personen regelmäßig an einen Tisch zu bekommen. Dies nimmt Eric Kubitz in seinem Beitrag zu SEO-Projektmeetings auseinander. Dass – gerade in der heutigen Welt – die Etikette der Netiquette weicht und in Meetings lieber in Echtzeit die Facebook-Meldung abgehakt werden, ist der eine Punkt. Der andere ist, dass die Ernsthaftigkeit aller Beteiligten für das An-einem-Strang-ziehen unabdingbar ist. Jeder SEO-Projektleiter sollte sich daher diesen Beitrag zu Herzen nehmen und für die Planung und Durchführung seiner Meetings anwenden.

Auch wir als SEO-Agentur lassen unseren SEO-Prozess nun – neben den Standardtools wie Sistrix und QBL – von einem eigenen Tool unterstützen, welches uns bei der Keyword-Recherche und -analyse sowie Konkurrenzanalyse und dem Linkmanagement unter die Arme greift. Das Ziel sind noch zufriedenere Kunden und Mitarbeiter.

Okt 28

SEO-Day Köln 2011

Aufgrund meiner sowieso schon überquellenden To-Do-Kladde und der republikbreiten Entfernung, hab ich mir den ersten SEO-Day – organisiert von Fabian Rossbacher und Co. – leider leider schenken müssen.

Aber da die SEO-Gemeinde nach solchen Konferenzen zum Glück immer recht mitteilungsbedürftig ist, kann ich mich ein wenig von den verfassten Recaps ernähren.
Nach Lektüre dieser scheint auch der SEO-Day eine gelungene Veranstaltung gewesen zu sein.Man merkt, dass die Branche bzw. diejenigen, die SEO leben, immer erwachsener und reifer werden. Es wird nicht mehr kopflos agiert und blind drauf los optimiert, sondern mit Struktur und Verstand an das (Lebens-)Werk SEO gegangen.

Hier ein paar Auszüge ein paar dieser Berichte:

  • SEOStefan: „Zu viele SEOs verbringen scheinbar ihre Zeit damit, [..] einen Kleinkrieg mit Google zu liefern anstatt sich ein vernünftiges Projekt mit Zukunft aufzubauen.“
  • seo.de (Gerald): „Man glaubt es kaum, [..] wie [..] wir Fingerabdrücke auf unseren Seiten hinterlassen, die dann [..] analysiert werden können.“
  • explido (Grischa): „Position 1 bei Google ist schön, Position 1-10 noch viel schöner!“
  • Andreas Graap:  „Ich denke, es macht durchaus Sinn in unterschiedlichen Regionen Deutschlands Online-Marketing Konferenzen zu veranstalten.“
  • Jens Fauldrath (mit seinen Slides): „So erzielen wir mit Suchanfragen die das Wort “kaufen” beinhalten einen 250% höheren Umsatz pro SEO-Visit.“
  • Viktor Dite: „SEO Erfolg ist also keine Zauberei, es ist verdammt nochmal harte Arbeit
  • Chris Gotzmann (mit vielen Slides als Bild): „Superenttäuschend: Superpanel mit den „Big 4 SEO´s““

Meine nächste SEO-Konferenz wird die SEOkomm in Österreich in rund einem Monat sein. Freu mich darauf, auch mal wieder live den Input zu erleben und meine Denke zu vertiefen. Und natürlich auch auf den geselligen Teil :)

Okt 22

Google Quality-Rater Guidelines 2011

Mit Hinweisen „Proprietary and Confidential – Copyright 2011“ (urheberrechtlich geschützt und vertraulich – Urheberschutz 2011) auf jeder Seite versehen, kursiert seit einigen Tagen ein geleaktes interessantes Dokument im Internet. Es handelt sich um die wohl offiziellen Richtlinien und Hinweise für Googles Qualitätsmannschaft, welche willkührlich vorgelegte Websites hintereinanderweg nach diversen Parametern und Kriterien bewerten sollen und damit den Algorithmus von Googles Suchmaschine mit wertvollen menschlichen Werten füttern und diesen damit noch besser machen soll.

Auf 125 Seiten (die erstmal durchgearbeitet werden wollen), wird haarklein erklärt und beschrieben, worauf die Quality Rater Acht geben sollen, wie das Bewertungsschema aussieht und wie dieses befolgt werden muss.

Unterteilt wird das Dokument in folgende 7 Punkte:

  1. Rating Guidelines
  2. URL Rating Tasks with Query Locations
  3. Rating Examples
  4. Webspam Guidelines
  5. Using EWOQ
  6. Quick Guide to URL-Rating
  7. Quick Guide to Webspam Recognition

Interessant für so manchen Gray-Hat-SEO dürfte der 4. Teil sein – hier wird umfassend beschrieben, wie Spam klassifiziert und aufgedeckt wird. Aber auch für White-Hat-SEOs (wenn es diese reine Form denn gibt, denn selbst wenn man für Kunden absolut sauberes SEO betreibt, kann es nicht schaden, auch mal die dunklere Seite an eigenen Projekten auszutesten) ist das Dokument Gold wert, um Google noch einen Tick besser zu verstehen, als man es ohnehin bereits tun sollte.

Das Dokument schwirrt übrigens noch vereinzelt im Netz herum, wird aber recht schnell immer gelöscht. Sicherlich ist Google nicht so begeistert über dieses Leck und wird seine Justitiare damit beschäftigen und versuchen, die Quellen versiegen zu lassen. Finden kann man es lustigerweise natürlich mit Google selbst mittels einer geschickten Suchanfrage ;)

Andere Meinungen aus der der SEO-Szene und Auseinandersetzungen mit dem Dokument:

Und wer keine Zeit hat, das ganze Dokument zu lesen, sieht den Text hier als interessante Wordle-Tagcloud ;)

Jun 25

SEO-Weiterbildung, Up-To-Date-Bleiben und Zeiteffizienz

Jeder Webworker – und vor allem Suchmaschinenoptimierer im Besonderen – wird das kennen: Täglich gibt es über die verfolgten Kanäle sehr viel Input. Einiges ist dabei nur Rauschen, Einiges wiederum sind Artikel oder Meldungen, die einen oberflächlich interessieren oder in denen nichts Neues steht, aber die Spitze der Informationsregens sind die Artikel, welche sauber recherchiert bzw. einwandrei dokumentiert und niedergeschrieben eigene Beobachtungen, Erfahrungen und Versuche wiedergeben.

Das Problem dabei ist: Wie kann man seine kostbare Zeit (SEOs in Deutschland rufen ja mitunter absurde Stundenpreise von teilweise 150 Euro und mehr auf) denn möglichst effizient nutzen und nur die wichtigsten und interessantesten Artikel erhalten? Und darüber hinaus auch ansonsten störungsfrei arbeiten? Hier ein Versuch, mögliche Punkte aufzulisten:

  • Twitter: Punktuell folgen und nicht jedem, der SEO in der Bio stehen hat. Das können ja durchaus sympathische Menschen dahinter sein – aber wenn die Twitter-Timeline nicht mehr lesbar ist, kann das nicht sinnstiftend sein. Natürlich sind Offtopic-Tweets oder ähnliches das Salz in der Suppe – aber versalzen schmeckt ja auch nicht. Außerdem muss man ein und diesselbe Meldung nicht von 15 Leuten bekommen – es reicht, den Multiplikatoren und Hubs zu folgen. Gute Tweets verbreiten sich dann schon von selbst und gelangen darüber zu einem.
  • RSS-Feeds: Nun gibt es ja etliche Blogs zum Thema SEO und Online-Marketing. Deutsche und vor allem auch englische, da hier die meisten Informationen immer ein Stückchen frischer sind. Da man in seinem 8-Stunden-Tag jedoch auch tatsächlich Geld verdienen muss, genügt eigentlich auch ein Abo des RSS-Feeds von seo.at als SEO-News-Aggegator. Schön ist auch immer die wöchentliche Zusammenfassung von Eric Kubitz bei seo-book.de
  • Facebook und Co.: Neben Twitter ein absoluter Zeitfresser. Einfach auch mal zulassen und nur zu bestimmten Zeiten (nach dem Mittag, zum Nachmittagstee) öffnen und dann stöbern und Nachrichten beantworten. Außerdem auch nicht für jeden Pups eine E-Mail-Benachrichtigung aktiviert haben.
  • Skype: Für die direkte und schnelle Kommunikation sehr wichtig. Aber lieber mal den „Do not disturb“-Modus aktivieren mit dem Hinweis, dass man für wichtige Sachen durchaus ansprechbar ist
  • E-Mail: Der Vorteil der E-Mail ist die asynchrone Kommunikation. Ich gehöre mittlerweile zu denjenigen, die ihr Outlook etwa nur alle 1-2 Stunden öffnen. Schneller muss eine Antwort nicht erfolgen – für dringende Sachen und sonstige Anfragen gibt es das Telefon. Vorteil ist, dass man sich nicht ständig aus seinem Konzentrations-Tunnel begeben muss und dann wenn möglich am Stück seine Mails beantworten kann.
  • Büro: Wenn es ein Großraumbüro ist: Musik wirkt Wunder. Über Kopfhörer Musik zu hören, über die man nicht nachdenken muss. Also am besten keinen deutschen Hip-hop ;-)
  • Inspirierend ist z.B. auch folgender Artikel von Buford Taylor: Please, make yourself uncomfortable.

Durch meine Selbstständigkeit als Webentwickler und SEO in Dresden musste ich mir mein Zeitmanagement und die Optimierung dessen in den letzten Monaten erarbeiten und immer wieder reflektieren. Aber ich muss sagen: Es lohnt sich! Man fühlt sich zum Feierabend ausgeglichener und nicht wie ein Gehetzter und Rastloser Informationsjunkie. Probiert es einfach mal aus.

Ich freue mich auch über Feedback und andere Meinungen. Ich bin mit meiner Zeit-Optimierung noch nicht am Ende angekommen – aber wenn der erste Schritt getan ist, ist der Weg dorthin schon kürzer.

Feb 14

Spielleiter Google

Den heute angekündigten Domain-Verkauf von seo-united.de nahm ich mit eher verständnisvollen Gedanken auf. Vom Zeitpensum her kann ich es sowieso nachvollziehen, da man neben der arbeitsintensiven SEO-Tätigkeit einfach nicht auf Dauer mehrere neue Beiträge pro Woche raushauen kann – inklusive dem sonstigen Verwaltungsaufwand der damit einher geht. Wenn man dann aber auch noch alle Punkte der Richtlinien befolgt, die Google den Webmastern aufgetragen hat und dann dennoch mit einer Herabstufung des – zugegebenermaßen eher reputations- statt rankingbezogenen – Pageranks bestraft wird, kann das ziemlich frustierend sein.

Klar ist so ein Projekt wie seo-united.de gewachsen  – mit Höhen und kleinen Tiefen – aber irgendwann muss man ja mal innehalten und sich in die Zukunft blickend fragen, wo man in den nächsten 5 Jahren stehen will (was bezogen auf Google und SEO eine extrem lange Zeitspanne ist). Die Branche wird langsam erwachsen – die kuschligen Jahre sind vorbei. Die Konkurrenz wird größer – und zum Glück auch die Auftragspensen. Aber damit müssen natürlich auch die Arbeitstage und das Zeitmanagement in Einklang gebracht werden. Denn das ist ja das faire für alle: Jeder hat prinzipiell die gleiche Zeit pro Tag zur Verfügung. Auch die Einstellung des sympathischen SEO-Podcasts seoFM (bzw. Webmasters on the roof) hatte ja ähnliche Gründe.

Und um den Bogen zur Überschrift zu schlagen: Auch wenn wir SEOs mit mehr oder weniger erfolgreichen Optimierungs-Maßnahmen unsere Seiten zum ranken bekommen, so liefern wir Google immer nur die Daten welche sie auf ihrer Website dann aufbereitet wieder anbieten. Google direkt kann uns und unserer Seite nicht schaden – sondern immer nur durch Trafficverlust. Aber man muss dieses Spiel dann akzeptieren und damit umgehen, dass Google gleichzeitig Legislative, Exekutive und Judikative ist ;-) .. und auch wenn wir alles richtig machen und immer eine weiße Weste tragen, so können „false positives“ – also Kollateralschäden bei der permanenten Algorithmus-Anpassung dafür sorgen, dass man über kurz oder lang Frust auf diese übermächtige Obrigkeit hat.

Und so vielfältig wie die Aufgaben eines SEO sind, so müssen auch seine Tugenden sein. Und diese wurden natürlich auch einst von seo-united.de bebloggt: Sieben SEO Tugenden – und dieser Artikel sagt eigentlich alles. Viel Erfolg den Kollegen – egal ob mit oder ohne Weiterbloggen!

Dez 27

OnlineRadar – neuer Podcast über SEO und mehr

Kurz vor Weihnachten wurde sie noch veröffentlicht: Die erste Folge des neuen Podcast rund um Online Business und SEO. Hörte sich sehr gut an – ich bin als regelmäßiger Zuhörer gewonnen. Von der Art erinnert es etwas an den Magento-Podcast: Es reden 2/3 Experten miteinander und es kommen wissenswerte Infos rüber in einer lockeren aber professionellen Art. Und dabei nicht nur Infos, die beim Lesen der üblichen Blogs oder Twitter übermittelt werden, sondern auch Zwischentöne und persönliche Meinungen und Eindrücke.

Themen der ersten Ausgabe des seit mehreren Monaten per professionellem-Equipment-Posting angekündigten Podcasts waren u.a.: SEOCAMPIXX 2011 [ich bin auch dabei (-: ], Business-News, Open SEO Data, Top-SEO-Trends 2011 (Brands, Social Media, Universal Search), Wikipedia-Links.

Der Podcast erscheint monatlich und kann bereits über iTunes abonniert werden. Das Team besteht aus drei Online-Schaffenden aus und um München, nämlich Kai Spriestersbach, Gidon Wagner und Alexander Geißenberger.

Dez 8

Suchbegriffe finden

Die entscheidenden Suchbegriffe / Keywords zu finden ist der Grundpfeiler jeder SEO-Maßnahme – zumindest sollte es das sein. Darauf baut z.B. die Content-Erstellung bzw. -Optimierung auf. In einem lesenswerten Artikel über die Keyword-Recherche fasst Kollege Christian Neubauer im Ranking-Check-Blog die gebräuchlichsten Möglichkeiten der Keyword-Findung zusammen:

  • Brainstorming
  • Zielgruppe
  • Logfiles / Webanalyse
  • Konkurrenzseiten
  • Google Keyword Tool (Adwords)
  • MetaGer Webassoziator
  • SEO-Tools (z.B. Sistrix, Searchmetrics)
  • Google-Suchergebnisse (ähnliche Suchbegriffe, Wunderrad)

In den Kommentaren wurden noch zwei „vergessene“ Möglichkeiten genannt:

Unserer Meinung nach ist die Zielgruppenanalyse noch zu wenig vertieft wurden. Hier muss jedoch jeder seine potentiellen und bestehenden Kunden kennen, befragen und auch mal um die Ecke denken. Sinnvoll ist auch die Kombination von obigen Möglichkeiten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Als Ergebnis hat man eine Tabelle von Suchbegriffen vor ich – angereichert mit Suchvolumen, Konkurrenz, CPC und Machbarkeitseinschätzung. Dass diese Keywordrecherche aufwändig und wichtig ist und dementsprechend auch preislich nicht unter den Tisch fallen sollte, sollte einem SEO-Kunden der mit oder über seine Seite Geld verdienen möchte, hoffentlich klar sein.